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18.10.2002 - Fachtagung: Glšubiger-Strategien bei Krisen-Unternehmen

Experten erwarten für 2002 einen neuen Höchststand an Insolvenzen. Statistiker haben errechnet, dass in Deutschland alle 15 Minuten ein Unternehmen Pleite geht und infolgedessen jeden Tag 1.500 Arbeitsplätze verloren sind. Auch im nächsten Jahr wird sich keine Verbesserung der Lage abzeichnen.

Längst hat diese Negativ-Entwicklung das Rückgrat unserer Volkswirtschaft, die gut drei Millionen Klein- und Mittelbetriebe quer durch alle Branchen, schwer belastet. Mitnichten betrifft es nur Unternehmer, die schlecht wirtschaften. „Erfolg und Misserfolg liegen heute dicht beieinander“ sagte vor Jahren treffend der einstige VW-Sanierer José Ignacio López. Vor allem bedingt durch Zahlungsausfälle insolventer Kunden geraten auch per se gesunde Unternehmen in eine ernste Krise.

Die Banken stehen täglich vor schwerwiegenden Entscheidungen. Ihr Verhalten entscheidet in den meisten Fällen, ob ein gefährdetes Unternehmen weitermachen kann oder nicht. Die Diskussion um Basel II setzt dem noch die Krone auf.

Die betriebswirtschaftlich fundierte Fortbestehensprognose eines Unternehmens in der Krise ist zum entscheidenden Maßstab geworden. Bei Beurteilung von Sanierungsfähigkeit und -würdigkeit sollten Unternehmen und Banken vertrauensvoll zusammenwirken. Einer qualifizierten externen Beratung kommt in dieser kritischen Phase eine wichtige Bedeutung zu.

Aus diesem Grund habe ich zu meiner ersten externen su-consulting-Fachtagung eingeladen. Gemeinsam wollen wir ausloten, welche Verbesserungsmöglichkeiten sich bei der gemeinsamen Bewältigung von Unternehmenskrisen ergeben.

unterstützen uns dabei. Für ihre Beiträge zum Gelingen der Tagung darf ich mich herzlich bedanken.

Stefan Uhlig, im Oktober 2002


Gläubiger-Strategien bei krisenbehafteten Unternehmen im Vorfeld einer möglichen Insolvenz

mit Beiträgen von:

Burkhard Franke / Gerhard Bruschke / Heike Spies
Dr. Jörg Lauer
Dr. Rolf Leithaus
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück
RiAG Dr. H. Vallender


Inhaltsverzeichnis des Tagungsbandes:

Externe Beratung in der Unternehmenskrise:
Was kann sie leisten, was nicht.
Praktische Ansatzpunkte für abgestimmtes zielgerichtetes Vorgehen.
Diplom-Volkswirt Stefan Uhlig, Sanierungsberater, München


Bankinterne Überlegungen und Strategien bei Beurteilung
und Fortführung notleidender Kreditengagements.
Erwartungen an den Unternehmer und seine(n) Berater.
Dr. Jörg Lauer, Bankvorstand, Mainz


Bedeutung der Going-Concern-Prämisse bei Prüfung der
Sanierungsfähigkeit von Unternehmen.
Prof. Dr.Dr.h.c. Wolfgang Lück, WP/StB, Technische Universität München


Die „Liqui-Prüfung“ als neues Instrument der Finanzverwaltung
zwischen Betriebsprüfung und Vollstreckung
Erste Erfahrungen und Ergebnisse eines bundesweiten Projektes.
Burkard Franke/ Gerhard Bruschke/ Heike Spies, Finanzamt Meschede/NRW


„Vermeiden“ von Anfechtungsrisiken in der Unternehmenskrise
Dr. Rolf Leithaus, Rechtsanwalt, Köln


Insolvenzantrag: die bessere Sanierungsalternative ?
Erste praktische Erfahrungen mit der Neuen Insolvenzordnung
Dr. Heinz Vallender, Richter am Amtsgericht Köln


Der Original-Tagungsband kann zum Preis von EUR 50,- (incl. MWSt) bei der
printul Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 121226 D-80035 München
bestellt werden.

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