| Krisensignale Ihres Unternehmens aus Sicht der Bank (von Arne Wittig, Banksyndikus, Frankfurt/Main*)
- Angespannte Kontoführung mit Tendenz zur Überziehung
- Rückgang des Kontoumsatzes
- Überraschender Kreditbedarf
- Nichtrückführung von Saison- oder befristeten Zusatzkrediten
- Abweichung zwischen angekündigten und tatsächlichen Zahlungsein- und ausgängen
- Hohes Scheckobligo
- Umstellung von Überweisungs- auf Scheckzahlung und von Scheck- auf Wechselzahlung
- Ausstellung vordatierter Schecks
- Verschlechterung der Qualität der eingereichten Wechsel
- Verstärkte Einreichung und Rückgabe eigener Schecks, gezogen auf andere Kreditinstitute (Scheckreiterei)
- Wechsel- und Scheckproteste, Rückgabe von auf den Kreditnehmer gezogenen Lastschriften
- Unklarheiten in der Buchhaltung
- Verzögerung bei der Einreichung von Bilanzen, GuV, Status und Inventuren
- Verschiebung von Gesprächsterminen mit der Bank
- Steigende Vorräte ohne Erhöhung der Außenstände
- Hohe Forderungen gegen verbundene Unternehmen
- Negative Abweichungen von vorläufigen und endgültigen Zahlen
- Aufnahme weiterer Bankverbindungen
- Ablösewünsche anderer Institute
- Zahlungen an Rechtsanwälte und Gerichtsvollzieher
- Kontopfändungen, insbesondere für Steuern und Sozialabgaben
- Häufung von Auskunftsfragen und Verschlechterung neuer Auskünfte
Deshalb: Einigeln ist zwecklos
* Arne Wittig in: Schmidt/Uhlenbruck, Die GmbH in Krise, Sanierung und Insolvenz. Verlag Dr.Otto Schmidt, Köln, 1997
Copyright 2008 by Stefan Uhlig, 82538 Geretsried. Alle Rechte vorbehalten. Kostenfreier Nachdruck mit der Quellenangabe "www.su-consulting.de" und ausführlichem Hinweis auf das hier zitierte Buch aus dem Verlag Dr.Otto Schmidt, Köln, erlaubt.
|